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Das Museum hat einen großen Parkplatz und zeigt uns in kleinen, reetgedeckten Katen das mühsame Leben der Landbevölkerung, auf den Hebriden. Wir können dort das typische „Croft House“ sehen, das hier auf Skye gebaut wurde. Die Chrofter bau- ten ihre Häuser dort, wo ihnen die Natur das Material lieferte. Es musste eine Quelle in der Nähe sein, Steine lagen auf dem Feld oder waren in den Felsen zu finden. Auf einer nahezu baumlosen Insel wie Skye, war das lange Bauholz ein Problem. Oft wurde das Holz als Treibholz am Strand gefunden. Zu den Zeiten, bevor die Leuchttürme verbreitet wurden, waren die gestrandeten Segelschiffe ein Himmels- geschenk für die Bewohner der Inseln. Manche bauten ihre Hütte in wenigen Tagen auf oder aber auch in einem Jahr oder mehr. Die ganze Dorfgemeinschaft war an so einem Projekt beteiligt. In dem kleinen Museum können wir eine Küche, die Schlafräume, eine Scheune, die Webstube die Schmiede und den Gemeinschaftsraum sehen, der Treffpunkt einer kleinen Siedlung war. Hinter dem Museum, auf einem sehenswerten Friedhof, ist das Monument der Flora McDonald zu se- hen. Prinz Charles Edward Steward glückte nach seiner Niederlage im Culloden Moor 1746 die Flucht in die rauen Highlands. Ein hohes Kopfgeld war auf ihn ausgesetzt. Er kam nach South Uist wo er beinahe gefangen genommen wurde, wäre da nicht das Bauernmädchen Flora gewesen, die ihm eine dramatische Flucht ermöglichte. Balladen und Lieder, die diese Ereignisse wiedergeben, werden noch in der heutigen Zeit dort gespielt.   Von Portree aus, auf der A 855, starten wir zur Umrundung der Halbinsel Trotternish. Vor uns haben wir links den Beinn a`Chearcaill und The Storr  mit der eigenwilligen Formation des Old Man of Storr. Davor auf dem kleinen Stellplatz am Loch Leathan, sollten Sie eine Rast einlegen. Hier ist ein schöner Wasserfall, der aus den Bergen kommt. Von hier aus können Sie, je nach Lust, Laune oder körperlicher Möglichkeit, die Berge zu erwandern oder auch erklimmen. Das Fahrzeugaufkommen ist in der nördlichen Region nicht so groß, nur müssen Sie ab hier immer den Einspurenverkehr einbeziehen. <SINGLE TRACK ROAD>-   Achten Sie die aufgepinselten Hinweise auf der Straße: „SLOW“. An Brücken oder Durchfahrten ist nur für ein Fahrzeug Platz. Ab hier wird es sehr, sehr eng. Es kann Ihnen passieren, dass Ihnen mitten auf der Fahrbahn ein Fahrzeug entgegen kommt. Oder Ihnen liegen die unvermeidlichen Schafe im Weg. In diesem Gebiet ist es nahezu unmöglich, einen Stell- oder Parkplatz zu finden. Es gibt nur die Ausbuch- tungen an der Straße, um den Gegenverkehr durchzulassen, die den Vorteil haben, dass alle nett sind und freundlich grüßen.
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