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Der Ausbau zu einer Befestigung begann vermutlich erst später um 1230. Auch in den Befreiungs- kriegen, denken Sie an „the Bruce“ dem König von Schottland, war dieses Gebiet hart umkämpft. In der heutigen Zeit werden die kleinen Kämpfe nur noch auf dem vor der Anlage liegenden Platzteil, um die Parkplätze ausgetragen. Es gibt aber noch viele interessante Exponate um Inverness herum, deren Besichtigung lohnenswert ist. Wir befinden uns hier in einer Gegend, die von Geschichte und Geschichten nur so überquillt. Hier ist der Boden, auf dem Zank, Ränke, Intrigen, tiefer Hass, Neid, Stolz, Liebe und Leidenschaft eine nahr- hafte Substanz waren. In diesem Landstrich trafen Weltanschauungen aufeinander, die sich in Kriegen entluden. Der Leidtra- gende war immer der einfache Bürger, der sein Land nach den Auseinandersetzungen wieder aufbauen musste. Diese Philosophie ist jedoch auch auf jedes Land der Erde und bis in die Gegenwart umsetzbar. Hier noch zwei Vorschläge, die sich auch mit Culloden verbinden lassen, da die Orte nur wenige Kilo- meter auseinanderliegen: Zunächst führt uns der Weg zu Fort George.  Sie fahren von Inverness in Richtung Nord-Ost. Wir über- queren die A9 und wechseln auf die A96, die nach Nairn führt. Es ist die gleiche Richtung, zum Cullo- den Muir. Wenn Sie dann linker Hand den Flughafen sehen, kommt danach die Abbiegung links nach Ardersier ( B9006). Diese Straße führt zum Fort. Beachten Sie jedoch auch den Hinweis am Abbieger rechts. Dies ist die B 9090, die nach Cawdor-Castle führt.
Schottland im Reisemobil  haggishunter
Im Süden von Inverness, bei Drumnadrochit, ist das bekannte „Urquhart Castle“. Vor diesem Ort, der tiefsten Stelle von Loch Ness, soll „Nessi“ ihr Unwesen treiben. Alles nur Spinnerei oder doch etwas daran? Halten Sie jedenfalls Ihren Fotoapparat bereit, für das Foto des Jahrhunderts, wenn das Ding doch auftauchen sollte. Um Ihre Glaubwürdigkeit nicht zu schmälern, trinken Sie besser vorher kein "Wasser des Lebens“ oder „uisge beatha“.   
Urquhart Castle ist eine Ruine, die Sie besichtigen können. Davor ist ein großer Parkplatz vorhanden. Die Burganlage war vermutlich gebaut als Fort und Residenz, an einem strategisch wichtigen Punkt. Die Gründungszeit liegt im Dunkeln der Geschich- te um 600 verborgen, als Bude, ein piktischer König am Ness residierte. Vermutlich war es der noble Pict Emchat, der auf dem Hügel seine Heim- statt hatte.